Graffiti Rags
GraffitiRags 

Aktualisierung der Webseite/ Update

25.10.2018

News

Wir haben Kitten!!! We have kittens!!! Wij hebben kittens!!!

Kontakt/ Contact

Rufen Sie einfach an unter

 

Tel.: +49 2435 4483274

mobil: +49 174 9666376

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

You can write us in german, english and dutch

HCM & PKD negative Ragdoll Cattery

Die Entstehungsgeschichte

Die Ragdoll wurde Anfang der 60er Jahre von Ann Baker gegründet. Sie stammt aus Riverside im sonnigen Kalifornien.

Seinerzeit festigte Frau Baker ihr Zuchtprogramm mit schwarzen Perser Katzen, die damals noch einen ganz anderen Typ zeigten als die heutigen Perser. Sie wurden auch Angora Katzen genannt, während man heute bei Angora auf eine Türkische Rasse schließt.

Schaut man sich alte Bilder von der Ursprungskatze "Josephine" an, so trifft das Aussehen von ihr auch eher auf eine türkisch Angora zu.

 

Überliefert wurde, dass Josephine, die eigentlich einer Nachbarin Ann Baker's gehörte, schon mehrere Würfe bekommen hatte bis sie eines Tages bei einem Autounfall verletzt wurde und von Ann Baker bis zur Genesung gepflegt wurde.

Anschließend wurde sie mit zwei verschiedenen Katern verpaart und die Babies die aus diesen Verpaarungen geboren wurden sollen größer und entspannter gewesen sein, als die Kitten bislang. Außerdem hatten sie die besondere Eigenschaft des Hängenlassens.

Unklar war in wie fern der Unfall Auswirkungen auf den Charakter der Tiere hatte, aber Frau Baker war eine tüchtige Geschäftsfrau und brachte die merkwürdigsten Geschichten an den Mann. Dies ging soweit dass sie von eine gentischen Veränderung sprach oder sogar von einer Einkreuzung menschlicher Gene...

Vermutlich waren es nur die Erbanlagen beider Tiere die gut zusammen harmonierten.

Frau Baker erkannte das Besondere der Katzen und nannte Sie "Ragdoll". Den Namen ließ sie sich patentieren und zugleich gründete sie 1971 eine Organisation zur Registrierung der von ihr gezüchteten Tiere mit Namen IRCA, da ihr die Registrierung in anderen namhaften Katzenverbänden widerstrebte.

Sie holte sich bei ihrer Nachbarin, der Besitzerin von Josephine eine Katze Namens Buckwheat, die ebenfalls eine Tochter von Josephine war, sowie die Kater Blackie und Daddy Warbucks - Söhne von Josephine.

Daddy Warbucks hatte bereits die typische Mittedzeichnung, leider kann man über seinen Vater keine Aussage treffen.

Buckwheat war eine einfärbig schwarze Katze mit kurzem, dichten Fell. Josephine war eine rein weiße Katze. Da aber die Jungtiere beider Katzen die Pointzeichnung zeigten, müssen beide Katzen das Colourpointgen getragen haben. Buckwheat muss zudem das Langhaargen getragen haben, während es bei Josephine schwieriger war eine Prognose zu treffen. Das Weißscheckungsgen ist in der Lage alle anderen Merkmale zu überdecken, so dass nur anhand der Kitten eine Aussage über ihre genetischen Eigenschaften möglich war.

Sie vererbte das Weißscheckungsgen, das gerade bei den Bicolouren eine wichtige Rolle spielt. Da es früher nur Bilder von Ragdolls in der Farbe "seal" gab, was nichts anderes beudetet als "schwarz" muss sie auch das Gen für diese Färbung getragen haben.

 

Ann Baker mit Fugianna

Die erste Bicolour namens Fugianna wurde geboren aus der Verpaarung von Josephine und Daddy Warbucks geboren, der Weißanteil setzte sich aus beiden Elternteilen zusammen.

Wie schon geschrieben waren alle Ragdolls seal farbend. Der Verdünnungsfaktor, den viele Ragdolls bereits getragen haben, sorgt dafür, dass die schwarze Farbe wie ein blaustichiges Grau aussieht - die Farbe "blue" die erst einige Jahre später zum Vorschein kam.

 

Ann Baker arbeitete nun mit den Katzen Fugianna und Buckwheat, sowie dem Kater Daddy Warbucks und sie nahm andere Züchter hinzu, die genau nach ihren Richtlinien handeln mussten.

Hielt sich einer nicht an ihre Vorgaben, so wurden die Tiere nicht mehr in der IRCA registriert und die Katzen durften nicht mehr "Ragdoll" genannt werden.

Einer der berühmtesten und für die Rasse wohl ehrenwertesten Züchter war Denny Dayton mit seiner Frau Laura, die unter dem Catterynamen "Blossom Time" züchteten. Sie brachen mit Ann Baker und führten noch viele Jahre die Gentikkarte der Ragdoll bis sie aus Altersgründen das Amt an Charlie Myers abgaben.

Auch Familie Chambers von der "Ragnarok's" Cattery waren Züchter der ersten Stunde. Diese Zucht gibt es auch heute noch.

Im Jahr 1975 gründete Denny Dayton die Ragdoll Society, die heutge RFCI. 1997 wurden in dieser Vereinigung durch Entscheidung der Mehrheit auch Ragdolls in den Farben flame-, creme- und lynxpoint anerkannt.

1981 wurden die ersten Ragdolls von Pat Brownsell ("Patriarca") und Lulu Rowley ("Petit-Lu") nach Großbritannien importiert. Der Zuchtstamm bestand ursprünglich aus 12 Zuchttieren, wurde aber bald um weitere Tiere erweitert um neues Blut in die Linien zu bringen.

Einige dieser Tiere wurden als chocolates und lilacs eingetragen, was auch heute noch für große Zweifel sorgt. Einen Gentest mit dem man die Farbe nachweisen konnte gab es damals nicht und fraglich war, ob es sich bei diesen Tiere nicht nur um schlecht pigmentierte Ragdolls in den Farben seal und blue gehandelt hat.

1985 kam die Ragdoll nach Deutschland. Der Kater Patriarca RagaNelson wurde von Frau Hughes-Dentler importiert. Ein Jahr später gründete sie die Interessengemeinschaft Ragdoll und leistete einen großen Beitrag auf dem Weg zur Anerkennung der Ragdoll in der FIFE.

Der Weg war lang, bis im Jahre 1991 erstmals die Ragdoll als eigene Rasse anerkannt wurde. Zu diesem Zeitpunkt erlang aber nur die bicolour Variante den CAC-Status, bei der colourpoint Zeichnung dauerte es weitere sechs Jahre und die mitted Ragdoll konnte erstmals im Jahre 1999 einen Titel erlangen.

Dies führt man auf die Ähnlichkeit zu anderen Rassen zurück, mit denen man die Ragdoll auf den ersten Blick hätte verwechseln können.

seal lynx point mitted Ragdoll


Seit dem Jahr 2005 sind auch die Ragdolls in den "neuen Farben" anerkannt. Darunter versteht man Ragdolls in den Farben red, creme und tortie, sowie der Lynx-Zeichnung.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Sabrina Domscheit 2018